Was kostet Instagram Werbung?

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Inhaltsverzeichnis

In allen Altersgruppen steigt die Nutzung der sozialen Medien, so ist es nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Marken auch für Werbung auf diesen Plattformen interessieren. Dabei kommt auch immer die Kostenfrage auf. Im Vergleich zu Print- und TV-Medien ist das Schalten von Werbung auf Social Media und Google günstiger. Voraussetzung für die Schaltung ist dabei ein Instagram Profil. Wir möchten euch in diesem Blogbeitrag erklären, wie ihr die Kosten der Instagram Ads ermittelt und was diese beeinflusst.​

Bei der Budgetplanung sollten einige Faktoren berücksichtigt werden:

Faktor 1: Zielgruppe und Wettbewerb

Instagram hat sich in den letzten Jahren als ein Netzwerk mit starker Reichweite und hohem Wachstum entwickelt. Mittlerweile zählt die App weltweit mehr als 1,22 Milliarden aktive Nutzer:innen, wovon 53 Prozent der Nutzer zwischen 14 und 29 Jahre und 13 Prozent zwischen 30 und 49 Jahre alt sind.
Doch mittlerweile sind auch viele Unternehmen auf Instagram vertreten, wodurch ein Alleinstellungsmerkmal immer wichtiger wird, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Somit kann man sagen, dass zwar noch sehr viel Potenzial auf Instagram vorhanden ist, doch gerade im B2C-Umfeld werden die Zielgruppen immer umkämpfter. Wenn deine Zielgruppe stark umkämpft ist, steigen auch die Kosten dementsprechend an.
Ebenfalls spielt die Saisonalität eine Rolle: am Black Friday oder Weihnachten sind die Klickkosten sehr hoch. In der Ferienzeit sind die Nutzer tendenziell ebenfalls öfter online und daher steigen die Kosten auch an. Jedoch kann man durch kontinuierliche Optimierung der Zielgruppe und Creatives die Kosten etwas senken. Bei Instagram gilt immer: testen, testen und noch mal testen!

Faktor 2: Werbeformate und Platzierung

Auch die Werbeformate und Platzierung der Anzeigen auf Instagram haben einen Einfluss auf die Preise der Anzeigen. Zusätzlich hast du die Auswahl zwischen manuellen und automatisierten Gebotsstrategien. Die Art der Platzierung spielt eine Rolle, denn je präsenter die Anzeigen auf Instagram platziert werden, desto teurer wird natürlich auch die Ausspielung. Jedoch steigt mit einer besseren Platzierung i.d.R. auch die Wahrscheinlichkeit, dass eine Conversion entsteht. Somit gilt → Je näher das Ziel an einer Conversion liegt, desto mehr Geld sollte investiert werden.

Faktor 3: Abrechnungsarten

Auch bei Instagram bzw. Facebook gibt es unterschiedliche Arten, wie abgerechnet werden kann. Dabei kann zwischen CPM (Cost-per-Mille), CPC (Cost-per-Click), CPA (Cost-per-Action) und CPL (Cost-per-Like) unterschieden werden.

CPM (Cost-per-Mille)

Hier bietest du tatsächlich darauf, dass deine Anzeige 1000 Mal ausgespielt wird, jedoch nicht auf diese geklickt wird. Natürlich kann auf diese trotzdem geklickt werden, du zahlst aber für die reine Einblendung deiner Werbeanzeige. Hierbei bedeutet eine Ausspielung eine Impression. Wichtig ist aber zu beachten, dass man bereits für eine Impression zahlt, wenn der Nutzer die Werbung nur ganz kurz gesehen hat.

CPC (Cost-per-Click)

In diesem Abrechnungsmodell zahlst du dann, wenn ein Nutzer tatsächlich auf deine Anzeige geklickt und z.B. deine Webseite besucht hat (je nachdem was danach passiert). Der Vorteil hier liegt darin, dass du nur zahlst, wenn ein Nutzer tatsächlich mit deiner Anzeige interagiert und somit Interesse gezeigt hat. Diese Strategie eignet sich zum Beispiel dafür, wenn du möglichst viel Traffic auf deine Webseite bekommen möchtest.

CPA (Cost-per-Action)

Solltest du deine Anzeigen mit einer Conversion (z.B. Lead, Kauf etc.) verknüpfen wollen, so könntest auch auf das CPA-Modell setzen. Dieses Modell ist aber mit mehr Aufwand verbunden und ein wirklicher Durchschnitt existiert nicht, sondern kann sich je nach Branche oder auch Produkt stark unterscheiden.

CPL (Cost-per-Like)

Dieses Abrechnungsmodell eignet sich dann, wenn Reichweite ein wichtiges Thema ist und man Interaktionen mit den Beiträgen erzielen möchte. Bei dieser Strategie zahlt man nur, wenn der Beitrag geliket wird. Leider gibt es auch hier keine pauschale Antwort, wie viel die Werbung kosten wird, hängt von der Branche ab.

Faktor 4: Gebotsstrategien

Manuelle Gebotsstrategien

Wenn du das Budget selber festlegen möchtest, dann empfehlen wir dir die manuelle Gebotsstrategie  zu wählen. Damit behälst du die Kontrolle, insbesondere bei einem geringen Marketingbudget eignet sich diese Einstellung. Du kannst dein Budget selbstverständlich im Laufe der Zeit anpassen.

Automatische Gebotsstrategien

Hierbei werden die Kosten, wie es der Name sagt, von Instagram automatisch verteilt. Damit hat man den Vorteil, dass man dem Algorithmus deutlich mehr Freiheit gibt. Das ist natürlich das, was sich Facebook und Instagram wünschen, aber es gibt auch einen Nachteil für den Werbetreibenden: die Kosten können schnell steigen und somit ist dann eine Budgeterhöhung notwendig. Unserer Erfahrung nach sind hier die durchschnittlichen Kosten höher.

Budget für die Instagram Ads

Zu den oben genannten Gebotsstrategien ist es noch wichtig zu wissen, dass man das Budget als Tagesbudget oder als Budget für eine bestimmte Laufzeit festlegen kann. Bei einem Tagesbudget entscheidet man, wie viel am Tag maximal ausgegeben werden soll. Der Nachteil ist, dass sobald dein Tagesbudget ausgegeben wurden, werden die Anzeigen an dem Tag nicht mehr ausgespielt. Mit einem Laufzeitbudget hingegen verteilt Instagram das Budget flexibel über den Zeitraum, je nach Suchvolumen. Das bedeutet: an Tagen, wo mehr Personen deiner Zielgruppe online sind, ist wird mehr ausgegeben, als an Tagen mit geringerer Aktivität.

Wir empfehlen dir das Budget auf Anzeigengruppenebene festzulegen, nicht auf Kampagnenebene. Dann kannst du pro Anzeigengruppe verschiedene Zielgruppen testen und siehst so, welche Zielgruppe besser funktioniert. Gerne kannst du bereits mit einem kleinen Werbebudget anfangen, insbesondere wenn du die Strategie CPM wählst (dafür ist nicht viel Budget notwendig). Wie hoch die Kosten am Ende wirklich sind, hängt dann von der Leistung deiner Anzeigen und der Optimierung dieser ab.

Allgemeine Tipps für eure Instagram Ads

Ein Kernpunkt ist, dass die die Anzeigen für Mobilgeräte optimiert sein sollten. Dieser Punkt ist für eine gute Performance der Ads essenziell, da die meisten Nutzer vom Smartphone aus unterwegs sind. Da möchte man natürlich, dass auf dem Smartphone die Werbung auch richtig angezeigt wird!
Ein weiterer wichtiger Tipp ist, dass deine Marke zu sehen sein sollte, also dein Logo, die Farben und Produkte. Die Farben deiner Werbung sollten zu eurem Branding passen und daran angepasst werden. Vergesst nicht, in eure Anzeige einen CTA Button einzubauen, denn dieser verleitet den Nutzer dann zu einer klaren Handlung und kommuniziert euer Ziel besser. Weitere Tipps findet ihr in unserem Blogbeitrag.

Fazit

Wie viel eure Instagram Ads Anzeigen am Ende kosten werden, ist von sehr vielen Faktoren abhängig. Dabei spielt nicht zuletzt die Zielgruppe, Platzierung und Gebotsstrategie eine Rolle. Das Gute ist aber, dass das Budget jederzeit angepasst werden kann und somit abhängig vom Wettbewerb und der Performance eurer Anzeigen höher oder niedriger gesetzt werden sollte. Wenn du merkst, dass du selber nicht weiterkommst, solltest du eine Social Media Agentur dir als Unterstützung einholen. Diese kann dir dann durch ihre Erfahrung sicherlich viele Tipps oben.

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